Häufig gestellte Fragen

» Wozu ein Handicap, wenn es doch schon Yardstick gibt?

Das Handicap ermöglicht - ähnlich wie beim Golfsport - einen spannenderen Vergleich zwischen erfahreneren und ungeübteren Seglern. Jeder wird danach bewertet, wie sehr er sich selbst verbessert hat; und nicht alleine nach der berechneten Zeit.

» Eignet sich das Handicap für alle Regatten?

Nein, diese System wurde für die Segelnachmittage entwickelt, bei denen das Mitmachen und die Freude am Segeln im Vordergrund stehen.

» Was bedeutet ein höheres Handicap?

Je höher das Handicap, desto bessere Resultate wurden bei den Wettfahrten erzielt. Hätte jemand beispielsweise nach 3 Wettfahrten ein Handicap von 1,000 - dann müsste er alle Wettfahrten gewonnen haben. 1,000 ist das höchste erzielbare Handicap.

» Kann ich bei verschiedenen Wettfahrten mit verschiedenen Booten oder Personen segeln?

Ja, kein Problem. Das Boot wird in der zugrundeliegenden Yardstick-Rechnung berücksichtigt, die anderen Segler an Bord bei der Berechnung des Mannschafts-Handicaps.

» Wieso werden die letzten 15 Wettfahrten in die Berechnung des Handicaps einbezogen?

Weil sich die Treffsicherheit des Handicaps mit der Anzahl der Wettfahrten erhöht.

» Wieso starte ich mit einem Handicap von 1,000?

Um Segler nicht willkürlich einstufen zu müssen, startet jeder mit 1,000. Nach jeder Wettfahrt wird das Ergebnis neu angepasst. Je häufiger gesegelt wird, desto genauer stimmt es.

» Was mache ich, wenn mir das alles zu kompliziert ist?

Einfach mitsegeln! Das ist die Hauptsache, darum geht es!

» Ich habe noch eine Detailfrage!

Christian Bayer steht gerne persönlich oder unter kletzi@astro2000.net zur Verfügung.

Die Segelnachmittage

Für die Segelnachmittage gibt es seit der Saison 2000 zwei Wertungen. Die Wettfahrten werden sowohl nach Yardstick als auch nach persönlichem Handicap berechnet. Eine Gesamtwertung erfolgt ebenso nach diesen zwei Berechnungsarten.

Was ist das persönlichen Handicap?

Das persönliche Handicap ermöglicht einen spannenderen Vergleich zwischen ungeübteren und erfahreneren Seglern, gilt nur für die Segelnachmittage und wird nur für Mitglieder des BYC errechnet und angewendet.

Berechnung des persönlichen Handicaps

Das persönliche Handicap für eine beliebige Wettfahrt wird wie folgt berechnet:
  1. Die gesegelte Zeit wird nach dem traditionellen Yardstick-System in die berechnete Zeit in Sekunden umgewandelt.
  2. Die Zeit des Siegers wird durch die Zeit des Teilnehmers dividiert. Dieses Verhältnis ist das ersegelte Handicap für dieses Rennen. Der Sieger erhält also das Handicap 1,000, während die Teilnehmer auf den Plätzen Werte unter Null erreichen.
Berechnungs-Beispiel:

Yacht Platz berechnete Zeit BYC-Handicap
A 1 5000 1,000
B 2 5150 0,971
M 3 5760 0,868
X 4 6000 0,833


Dieses System beruht also auf einer einfachen Berechnung nach fixen Regeln und beinhaltet keine willkürliche Vergabe von Bonus- oder Maluspunkten.

Berechnung der Gesamtwertung

Die Gesamtwertung wird folgendermaßen ermittelt:

  1. Jeder Teilnehmer, der zum ersten Mal an einem Segelnachmittag teilnimmt, beginnt mit einem Handicap von 1,000. Dies entspricht dem höchsten zu erreichenden Handicap - also dem besten Segler. Nach jeder Teilnahme an einem Segelnachmittag wird sein persönliches Handicap neu berechnet.
  2. Das persönliche Handicap ist der Durchschnitt aller ersegelten Handicaps eines Teilnehmers.
  3. Bei der Registrierung gibt jeder Teilnehmer seine Mannschaft bekannt. Sein Handicap für die Wettfahrt ist das durchschnittliche Handicap der Mannschaft. Crew-Mitglieder die noch nie an Segelnachmittagen teilgenommen haben oder nicht Mitglied des BYC sind, werden mit Handicap 1,000 bewertet.
  4. Das errechnete Handicap gilt für alle Crew-Mitglieder der jeweiligen Yacht.
  5. In die Gesamtwertung 2000 gehen die besten vier Resultate jedes Teilnehmers ein (= ein Streicher).

Die Handicap-Berechnung erfolgt mit Beginn der Segelnachmittage (Ansegeln 1999).

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