Wie funktioniert die Segelbundesliga

15-09-2016

Jeder kennt die Fussballbundesliga, aber Segelbundesliga was ist das nun wieder.

Die Segelbundesliga kommt aus Deutschland und ist das erfolgreichste neue Regattaformat der jüngeren Geschichte. Mittlerweile wird in den meisten europäischen Ländern eine Segelbundesliga durchgeführt. Die besten Bundesligavereine Europas sind dann in der Championsleague startberechtigt.

Nicht einzelne Boote segeln gegeneinander, sondern Yachtclubs
Das Team eines Clubs besteht aus bis zu 20 Seglern, die alle schon mindestens seit 1. Jänner des Jahres Clubmitglied sein müssen. 

Eine Bundesligasaison besteht aus 4 Events,
die jeweils in unterschiedlichen Regionen Österreichs durchgeführt werden (2016: Traunsee, Wörtersee, Neusiedlersee, Bodensee).

Startberechtigt sind die jeweils 18 besten Clubs Österreichs

Auf- und Abstieg
Die ersten 15 Clubs der Bundesligarangliste sind automatisch für die nächste Saison startberechtigt. Die Clubs auf den Plätzen 16-18 (Abstiegsplätze) müssen gegen derzeit nicht startberechtigte Clubs, die sich aber ebenfalls um einen Startplatz bewerben in einem Qualifikationswettkampf im Oktober antreten. Die ersten drei dieser Qualifikation sind dann für die nächste Bundesligasaison startberechtigt.

Das Wettfahrtformat
Die einzelnen Bundesligaevents werden im Fleetrace mit zu Verfügung gestellten Booten ermittelt. Es gibt insgesamt 6 Boote. Nach jeder Wettfahrt wierden die Boote getauscht. Drei Wettfahrten bilden einen Flight. Das bedeutet, das jedes Team genau einmal in diesen drei Wettfahrten segelt. Die Pairingliste (wann fährt wer, gegen wen) wird vor dem Event für maximal 15 Flights vom Veranstalter erstellt. In der Regel werden aber wesentlich weniger Flights gesegelt. Ab 3 Flights ist ein Event gültig. Gesegelt wird immer von Freitag Nachmittag bis Sonntag 17 Uhr. Der Freitag Vormittag steht für Trainings zu Verfügung. 

Das Boot
In der österreichischen Bundesliga wird mit der brandneuen Sunbeam 22.1 gesegelt. Am Boot befinden sich 4 Teammitglieder aus dem vom Club nominierten Team.

Die Bootswerft Schöchl hat ihr neues Einsteigerboot etwas modifiziert. So wurde auf die Seereling im Hängebereich verzichtet. Weiters wurde das Boot mit Ausreitgurten, niedrigeren Backskisten versehen und der serienmäßig vorgesehene Rollgennaker durch ein größeres nicht rollbares Exemplar ersetzt.

(peter czajka 11.9.2016)

 

 

   

 



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