Nicht alle Träume werden wahr

19-09-2016

Platz 13 in der letzten Wettfahrt. Platz 11 in der Endwertung.

Sven hatte gehofft ein wenig von der Euphorie um unseren Bronzemedaillengewinner Tom Zajac mitnehmen zu können und ebenfalls von einer Sensation geträumt.

Am Anfang hat es noch ganz gut ausgesehen. Sven konnte mit der Weltspitze gut mitfahren. Dann ab der Hälfte der Serie war der Wurm drinnen. Kleine physische und mentale Schwächen wirkten sich in so einem homogenen Feld eben extrem auf die Ergebnisse aus.

Am letzten Wettkampftag durchaus motiviert und ohne großen Druck begann die letzte Wettfahrt vielversprechend. Sven holte Platz um Platz auf. Zwischenzeitlich lag er schon wieder auf Platz 8 der Gesamtwertung. An der letzten Luvtonne dann Pech: Viele Boote näherten sich fast gleichzeitig an die letzte Bahnmarke an. Nur 74 Meter zwischen Platz 1 und 10. Sven verpatzte die Bahnmarkenrundung und schon war der gute Platz dahin.

Schade, Sven hatte sich für seine voraussichtlich letzten paralympischen Spiele viel vorgenommen. Letztlich musste er aber einsehen, dass man als einer der wenigen Amateure unter den Seglern der 2,4 m Klasse wenig Chancen hat im Medaillenkampf mit dabei zu sein. Unter den gegebenen Umständen ist Platz 11 ein respektables Resultat. 

Herzliche Gratulation an alle österreichischen Medaillengewinner. Krisztian Gardos, Andy Onea, Pepo Puch, Mendy Swoboda, Günther Matzinger (hinten von links), Walter Ablinger, Natalija Eder, Thomas Frühwirth, ihr habt Tolles geleistet. 

(peter czajka, 19.09.2016)



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