Bronze bei Shark WM

12-05-2016

Knapp am Gold vorbei segelte das burgenländische Team mit Tommi Czajka an den Spischoten bei den Weltmeisterschaften am Traunsee. DIe Canadische Erfolgsserie zu brechen war das Ziel der Österreichischen Toppsegler,.

Christian Binder, Tommi Czajka und Bootseigner Harald Hynie fuhren mit hohen Erwartungen an den Traunsee, wo heuer im Rahmen der Traunseewoche die Shark Weltmeisterschaften vor Ebensee ausgetragen wurden. Trainingseinheiten Anfang April am Neusiedlersee, später dann vor Ort am Traunsee, ein optimal besegeltes Boot und das Selbstvertrauen von Steuermann Christian Binder, der erst eine Woche davor am selben See den Soling Europameistertitel holte, sollte die Basis für ein Topp Ergebnis sein. Es zeigte sich schnell, dass nur zwei österreichische Mannschaften mit den Canadischen Gästen mithalten konnten und im Kampf um den Titel mit dabei waren Das Burgenländische Team Christian Binder, Tommy Czajka, Harald Hynie und die Lokalmatadore aus Ebensee Michael Schahpar, Klaus Kratochwill, sowie Ben Hynie vom YCI.

Nach ausgeglichenen Ergebnissen an den ersten beiden Regattatagen, sahen alle mit Spannung der Langstreckenwettfahrt am dritten Regattatag entgegen. Die Langstrecke wurde zu einem Matchrace zwischen den Traunseekennern und den Burgenländern. Letztendlich konnte das Burgenländische Team am langen Vorwindkurs an Michael Schahpar vorbeiziehen und die Langstrecke für sich entscheiden. Damit gingen die führenden Teams punktegleich in den letzten Regattatag.    

In den erste beiden Wettfahrten des Abschlußtages ging alles nach Plan. Die Gegner wurden konsequent gedeckt, Binder und Co gingen kein Risiko ein. Der Vorsprung konnte von Wettfahrt zu Wettfahrt ausgebaut werden. Letzlich ging man mit 7 Punkten Vorsprung als haushoher Favorit in die letzte Wettfahrt.

Doch der Traunsee schlug zurück. Die Burgenländer blieben in einem Flautenloch hängen, auf der anderen Feldseite war Wind, Boot für Boot passierte. Man versuchte die Seite zu wechseln, um das Schlimmste verhindern zu können. Die Boote auf der ehemals schlechten Seite begannen wieder zu fahren und das Burgenländische Boot parkte auch weiterhin. Letztendlich wurde es in dieser Wettfahrt ein 17ter Platz und man musste noch froh sein, die Bronzemedaillle um einen Punkt zu retten.

Schade, aber ein Alpensee ist eben immer für Überraschungen gut. Michael Schahpar und sein Team konnten den Heimvorteil nutzen und ihren ersten großen Titel nach vielen zweiten und dritten Plätzen einfahren. Gratuation an die würdigen Sieger.

Am sichersten ist es, wenn man seine Familie auf mehrere Toppboote aufteilt. So verlor Schiffseigner Harald Hynie zwar den Titel, dafür konnte sich aber sein Bruder Ben Hynie am Schiff von Michael Shapar über den ersten Weltmeistertitel in der Geschichte des Yacht Club Illmitz freuen. 

Ergebnisse

Fotocredit © PROFS

(peter czajka 12.05.2016)







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