Kein schöner Tag

Für Österreichs einzigen Teilnehmer bei den paralympischen Segelbewerben vor Rio schien gestern keine Sonne.

Verspannungen, mentale Probleme vor dem gestrigen Wettkampftag. Trotz aller Bemühungen gelang es weder Physio Petra Gettinger noch Trainer Alfred Pelinka unseren Athleten Sven Reiger voll auf die Wettfahrten zu fokussieren. Die Enttäuschung nicht in den Medaillenkampf eingreifen zu können, war wahrscheinlich zu groß und wenn man im Kopf nicht ganz frei ist und dazu noch körperliche Probleme kommen geht in so einem starken Feld natürlich gar nichts. So gesehen waren die Plätze 10 ud 13 das logische Resultat.

Der derzeitige zehnte Platz ist aber noch nicht das letzte Wort. Mit einer guten letzten Wettfahrt kann Platz 8 und damit ein Platz in der ersten Hälfte des Feldes zurück erobert werden. Hoffentlich gelingt es Sven noch einmal die Motivationschraube anzuziehen und eine starke letzte Wettfahrt abzuliefern.

Interessant der Start zur neunten Wettfahrt: Das gesamte Feld startete auf der Steuerbordseite der Linie nur Niko Salomas aus Finnland probierte ganz allein einen Start am Pin End mit Wind von links und zog vor dem gesamten Feld vorbei. Leider habe ich keine anderen Informationen als das Tracking, aber dort schaut es etwas sonderbar aus, dass nahezu das ganze Feld auf der benachteiligten Seite gestartet ist.

An der Spitze schaute es gestern noch nach einem Zweikampf zwischen Helena Lucas (GBR) und Matthew Bugg (AUS) aus. Aber der Australier wurde wegen eines RRS 10 (port/starboard) Vorfalles  vor der zweiten Luvbahnmarke disqualifiziert und muss jetzt sogar um die Bronzemedaille bangen. Damien Seguin (FRA) liegt jetzt auf Silbermedaillenkurs. Chancen einen bzw. eine der esten Drei noch vom Podest zu stoßen hat auch noch der Amerikaner Dee Smith. 

Start heute 19 Uhr 

(peter czajka 17.09.2016)



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